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Auf nach Dresden

Chorreise vom 16.-19. März 2007

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Die lang ersehnte Chorreise führte viele Mitglieder und Gäste, insgesamt 35 Personen nach Dresden. Am 16.3.07 um 04.00 Uhr morgens hiess es: ‚‚ Abfahrt''. Die ca. zehnstündige Carreise verging ziemlich schnell, was unter anderem unserem grossartigen Fahrer Urs Reichlin zu verdanken ist.
Nach unserer Ankunft im Hotel Ramada bezogen wir die Zimmer. Das Hotel war sehr gross, verfügte über 260 Zimmer, einen Wellnessbereich und einen Fitnessraum.
Das Essen an diesem Abend wurde auf 17.00 Uhr festgesetzt, denn viele besuchten am Abend ein Konzert in der Frauenkirche. Dies war gut, denn der Hunger fing langsam an sich zu melden. Wir durften vom Buffet verschiedene Speisen zu uns nehmen. Vorspeise, Hauptgang und Dessert.
Das Konzert gefiel den Besuchern gut, es dauerte jedoch ein bisschen zu lang, da sich jetzt doch langsam die Müdigkeit vom frühen Aufstehen bemerkbar machte.
Am Samstag hiess es um 9.00 Uhr: ‚‚Aufbruch zur Stadtrundfahrt''. Dank unserem charmanten Reiseführer der auch so manchen Witz auf Lager hatte, amüsierten wir uns vorzüglich. Die Rundfahrt war sehr eindrucksvoll und es gab genügend Fotomotive. Unser Führer aus Dresden erklärte sehr ausgiebig, was nicht immer von Vorteil war, denn der Wind blies uns heftig um die Ohren und die Glieder froren fast ab.
Wir bekamen viel zu Gesicht, wie die Frauenkirche, die Semperoper, den Zwinger und viele andere schöne Denkmale und berühmte Gebäude von Dresden.
Nach einem reichhaltigen Mittagsmahl im italienischen Dörfchen besuchten wir die Semperoper. Zur Einstimmung erzählte uns Albert was wir über Imper und Pfeffer wissen müssen, obwohl dies nichts mit der Oper zu tun hatte.
Die Führung die uns in der Oper geboten wurde, war sehr interessant. Das Gebäude ist ein Meisterwerk. Es lädt zum Träumen von längst vergangenen Zeiten ein.
Nach diesem eindrucksvollen Besuch blieb uns noch genug Zeit um anderen Tätigkeiten nachzugehen, wie shoppen, spazieren oder einfach nur Kaffee trinken.
Das Abendessen im Hotel wurde auch dieses Mal mit Genuss verzehrt.
Am Sonntag stand uns der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag besuchten wir die Porzellanfabrik in Meissen. Anschliessend durften wir das schöne Städtchen noch ein bisschen auf eigene Faust erkunden und bewundern.
Nach diesem tollen Nachmittag, an dem zum Glück nichts in die Brüche ging, genossen wir ein himmlisches Menu im Sophienkeller in Dresden. Sächsische Spezialitäten und andere gute Sachen wurden uns aufgetischt. Nicht nur das Essen war bezaubernd, sonder auch das Gewölbe in dem dieses Gelage stattfand. Dekoriert mit Rüstungen, Fahnen, Bildern und Foltergeräten konnten wir uns prima in die Zeit von August dem Starken einfühlen.
Eine Cosel-Träne zum Abschluss sowie einige Trinksprüche und Lieder durften auch nicht fehlen.
So wurde dieser Abend im Sophienkeller zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Zum Ausklang sind dann im Hotel noch einige kühle Drinks an der Bar genossen worden.
Leider musste auch diese wundervolle Reise einmal zu Ende gehen und so traten wir am Montag die Heimreise an. Einmal mehr vergingen die zehn Stunden wie im Flug. Im Car wurde zum Abschluss noch mal gesungen, dies mit musikalischer Unterstützung durch Hans am Schwyzerörgeli.
Einige Dankesworte durften auch nicht fehlen, denn dank der grossartigen Organisation von Margrit Schuler und Marie Auf der Mauer konnten wir diese Reise unbeschwert geniessen.

Steinen 20.3.07, Milena Föhn

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